Kleines Team arbeitet gemeinsam in einer Werkstatt, ungestellte Aufnahme

Karriereseite auf der eigenen Website

Nach der Anzeige auf einem Jobportal öffnet die Bewerberin fast immer die Website des Unternehmens, noch bevor sie sich zur Bewerbung entscheidet, und genau in diesem Moment entscheidet sich, ob das Angebot glaubwürdig wirkt oder nur eine Zeile in einer Liste bleibt.

In den ersten dreißig Sekunden auf der Website sucht die Bewerberin Antworten auf drei Dinge, was das Unternehmen tatsächlich tut, wie der Arbeitsplatz aussieht und wer dort schon arbeitet, statt allgemeiner Wörter über ein dynamisches Team und spannende Aufgaben.

Die Formulierung der Stellenanzeige darf keine Merkmale enthalten, die auf Diskriminierung wegen Alter, Geschlecht oder Herkunft schließen lassen, einschließlich indirekter Formulierungen wie junges dynamisches Team, die ein Gericht als versteckte Altersgrenze lesen kann.

Eine Gehaltsspanne in der Anzeige verändert die Bewerbungen deutlich, Kandidaten, denen die Summe nicht passt, filtern sich selbst vor dem ersten Anruf heraus, und wer sich meldet, ist im Angebotsgespräch seltener enttäuscht.

Ein Bewerbungsformular mit einem Dutzend Pflichtfeldern und mehreren hochzuladenden Dokumenten sortiert einen Teil der starken Kandidaten schon vor dem Gespräch aus, weil das Ausfüllen Zeit kostet, die eine gefragte Fachkraft oft nicht für zehn ähnliche Stellen gleichzeitig hat.

Daten einer Bewerberin ohne Zusage werden nach Ende des Verfahrens nur begrenzt aufbewahrt, meist einige Monate für den Fall eines Diskriminierungsvorwurfs bei der Absage, nicht unbegrenzt für die Zukunft.

Fotos des echten Arbeitsplatzes, der Werkzeuge und aktueller Aufgaben überzeugen stärker als Text über ein Traumteam, weil sie zeigen, wohin die Person tatsächlich kommt, statt wie sich das Unternehmen selbst beschreiben möchte.

Nach Besetzung der Stelle lohnt sich die sofortige Aktualisierung der Seite, statt eine aktive Anzeige monatelang stehen zu lassen, denn eine Bewerbung auf eine bereits besetzte Stelle hinterlässt einen schlechteren Eindruck als gar keine offene Stelle.

Dieser Text erklärt die gesetzlichen Anforderungen und ersetzt keine Rechtsberatung. Die Formulierung einer konkreten Anzeige hängt von der Position und den Details der Stelle ab.

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Porträt von Illia Belichenko, technischer Spezialist bei Illia BizTech
Illia Belichenko

Illia verantwortet den technischen Teil von Illia BizTech: Entwicklung und Weiterentwicklung von Websites, Formulare, Integrationen, Automatisierungen und technischen Support. Er arbeitet daran, dass Website, Content, Werbung und interne Abläufe sinnvoll miteinander verbunden sind und keine unnötige manuelle Arbeit erzeugen.

Die Karriereseite bleibt auf der Liste der Website-Anpassungen oft ganz unten, dabei sieht genau sie die Person, die das Unternehmen einstellen will. Illia BizTech nimmt die Karriereseite von Anfang an in die Struktur der Website auf, statt sie als eigenes Projekt nachzureichen, wenn die Suche schon dringend wird.

Illia BizTech betreut Websites für kleine und mittlere Unternehmen auf Russisch, Deutsch und Englisch, von der ersten Version bis zur laufenden Pflege und SEO-Betreuung. Das Team begleitet das Projekt von der Idee bis zum Launch ohne lange interne Abstimmungswege, sodass die Kundschaft direkt mit den Personen spricht, die den Code schreiben und die Inhalte pflegen, statt über mehrere Zwischenstationen zu warten. Das passt besonders zu Unternehmen, die nach Deutschland ziehen oder den deutschsprachigen Markt erschließen wollen und ihre Aufgabe einmal erklären möchten, nicht bei jedem Gespräch erneut.