
Was ein Werbecreative kostet und wie es sich vom normalen Post unterscheidet
Ein Werbecreative und ein gewöhnlicher Feed-Post können sehr ähnlich aussehen, lösen aber unterschiedliche Aufgaben, genau deshalb lassen sie sich nicht nach derselben Logik bewerten.
Ein organischer Post ist für Menschen gedacht, die dem Account bereits folgen oder ihn zu einem Thema entdeckt haben, das sie interessiert, dieser Zuschauer hat also schon einen minimalen Kontext zum Unternehmen. Ein Werbecreative wird Menschen gezeigt, die das Unternehmen nicht kennen und es zum ersten Mal zwischen fremden Videos sehen, dafür bleiben weniger Sekunden, um zu erklären, worum es geht und warum sich das Ansehen lohnt.
Deshalb braucht ein gutes Werbevideo fast immer einen klareren Aufhänger in der ersten Sekunde, ein deutliches Angebot im Video selbst, nicht nur in der Bildunterschrift, und einen klaren nächsten Schritt, einen Button, einen Link oder einen konkreten Call to Action, den ein organischer Post oft gar nicht braucht.
Der Preis eines Werbecreatives setzt sich nicht aus einem einzigen Dreh zusammen, sondern aus mehreren Bestandteilen. Idee und Konzept für die konkrete Zielgruppe, der Dreh selbst oder der Schnitt aus vorhandenem Material, die Anpassung an das Plattformformat und meist mehrere Versionen desselben Videos mit unterschiedlichen ersten Sekunden oder unterschiedlichem Text, die parallel getestet werden.
Mehrere Versionen sind fast immer nötig, weil sich vorab nicht genau vorhersagen lässt, welcher Einstieg bei einer konkreten Zielgruppe besser funktioniert, das Testen von zwei bis drei Varianten statt einer spart meist schon in der ersten Kampagnenwoche Werbebudget.
Ein fertiges organisches Video lässt sich nicht immer unverändert in die Werbung übernehmen. Manchmal passt es ohne Änderungen, häufiger braucht es eine gekürzte Version, einen schärferen Einstieg oder ein zusätzliches Textangebot im Video selbst, denn wer Werbung sieht, liest keine lange Beschreibung unter dem Post.
Ein Werbecreative lohnt es sich früher zu erneuern, als es zunächst nötig scheint. Auch ein erfolgreiches Video wird mit der Zeit derselben Zielgruppe wiederholt gezeigt, und das Kampagnenergebnis sinkt dann nicht, weil das Angebot uninteressant geworden wäre, sondern weil das Video selbst zu vertraut wirkt.
Kundinnen und Kunden versuchen oft, einen gewöhnlichen Feed-Post direkt in die Werbung zu geben, und wundern sich über das schwache Ergebnis. Alina Belichenko trennt organischen Content und Werbecreative von Anfang an und plant mehrere Videoversionen zum Testen ein, statt auf eine einzige Variante zu setzen.
Illia BizTech betreut Websites für kleine und mittlere Unternehmen auf Russisch, Deutsch und Englisch, von der ersten Version bis zur laufenden Pflege und SEO-Betreuung. Das Team begleitet das Projekt von der Idee bis zum Launch ohne lange interne Abstimmungswege, sodass die Kundschaft direkt mit den Personen spricht, die den Code schreiben und die Inhalte pflegen, statt über mehrere Zwischenstationen zu warten. Das passt besonders zu Unternehmen, die nach Deutschland ziehen oder den deutschsprachigen Markt erschließen wollen und ihre Aufgabe einmal erklären möchten, nicht bei jedem Gespräch erneut.

