
Content-Plan ohne eigene Marketingabteilung
Ohne Plan geht bei Social Media oft mehr Zeit für die Themenwahl und kurzfristige Vorbereitung drauf als für Dreh und Veröffentlichung selbst. Vorab festgelegte Themen und gebündelte Drehs reduzieren diesen Aufwand.
Wie Sie Content ohne festen Marketing-Mitarbeiter betreiben
Ohne Marketingabteilung trägt niemand allein "die Social Media", sondern drei getrennte Aufgaben tragen den Content. Material sammeln, schneiden und veröffentlichen, verteilt auf unterschiedliche Wochentage. Die Inhaberin oder der Inhaber kann diese drei Schritte nicht gleichzeitig zwischen Kundenterminen erledigen. Der erste Schritt besteht deshalb darin, feste Zeitfenster im Kalender einzuplanen, statt auf einen großen freien Block zu warten, der ohnehin nie kommt.
Am einfachsten legen Sie alle ein bis zwei Wochen einen festen Drehtag fest und erledigen Schnitt und Veröffentlichung separat in kurzen Blöcken von 20 bis 30 Minuten.
Wie viel Zeit pro Woche Social Media wirklich braucht
Die Arbeit verteilt sich ungleich. Ein Teil geht in Dreh und Veröffentlichung, ein Teil in Antworten auf Kommentare und Direktnachrichten, ein Teil in Themenwahl und Vorbereitung. Gebündelte Drehs und vorab festgelegte Themen reduzieren diesen Aufwand, ohne ihn auf eine pauschale Zahl von Wochenstunden festzulegen.
Was sich beim Content delegieren lässt und was nicht
Delegierbar ist alles, wofür weder die Person der Inhaberin oder des Inhabers vor der Kamera noch tiefes Wissen über das Geschäft nötig ist.
- Delegierbar: der Schnitt des bereits gedrehten Materials
- Delegierbar: Musikauswahl und die Veröffentlichung nach Zeitplan
- Delegierbar: Antworten auf wiederkehrende Fragen in Kommentaren und Direktnachrichten
- Nicht delegierbar: die Idee für den Clip und das Thema der Woche
- Nicht delegierbar: der Dreh selbst, wenn Stimme oder Gesicht der Inhaberin oder des Inhabers gebraucht werden
Idee und Thema bleiben bei der Geschäftsführung, weil das Teil der Unternehmensstrategie ist und nicht der technischen Umsetzung, und diese Entscheidung muss ohnehin die Person treffen, die für das Unternehmen verantwortlich ist.
Braucht ein kleines Unternehmen einen Content-Plan
Ein Plan bedeutet hier kein Dokument mit einem durchgetakteten Monatsraster, sondern eine Liste von drei bis vier wiederkehrenden Themen, auf die Sie zurückgreifen, statt jede Woche eine neue Idee aus dem Nichts zu entwickeln. Ohne diese Liste wird jede Veröffentlichung zu einer eigenen Entscheidung, und genau diese wiederkehrenden Entscheidungen kosten unnötig Zeit.
Drei bis vier Themen reichen für Monate an Material, ohne dass sich der Content wiederholt anfühlt.
Wo Sie mit Social Media in Eigenregie anfangen
Beginnen Sie mit einem einzigen Kanal und einem wiederkehrenden Format, statt ab der ersten Woche mehrere Plattformen parallel zu bespielen. Ein Format, mehrfach hintereinander umgesetzt, verlangt vor Ort weniger Entscheidungen und wird schneller zur Routine als mehrere Formate auf mehreren Plattformen gleichzeitig.
Checkliste für die erste Woche ohne Marketingabteilung
- Einen Kanal auswählen, auf dem bereits etwas Publikum vorhanden ist
- Ein wiederkehrendes Videoformat festlegen
- Eine Liste mit drei bis vier festen Themen erstellen
- Im Kalender einen Drehtag und separat 30 Minuten für den Schnitt einplanen
- Material in einem Durchgang drehen und die Veröffentlichungen auf die Woche verteilen
Die meiste Zeit geht bei Inhaberinnen und Inhabern nicht in den Dreh selbst, sondern in die wiederkehrende Frage, was diese Woche überhaupt gedreht werden soll. Alina Belichenko klärt das in einem einzigen Gespräch zu Beginn und legt drei bis vier wiederkehrende Themen fest, damit vor Ort nur noch die Aufnahme startet.
Illia BizTech betreut Websites für kleine und mittlere Unternehmen auf Russisch, Deutsch und Englisch, von der ersten Version bis zur laufenden Pflege und SEO-Betreuung. Das Team begleitet das Projekt von der Idee bis zum Launch ohne lange interne Abstimmungswege, sodass die Kundschaft direkt mit den Personen spricht, die den Code schreiben und die Inhalte pflegen, statt über mehrere Zwischenstationen zu warten. Das passt besonders zu Unternehmen, die nach Deutschland ziehen oder den deutschsprachigen Markt erschließen wollen und ihre Aufgabe einmal erklären möchten, nicht bei jedem Gespräch erneut.

