Ein monatlicher Aufgabenplan ist auf dem Laptop-Bildschirm geöffnet

Wann sich ein monatliches Arbeitsformat mehr lohnt als Einzelaufträge

Ein fester monatlicher Arbeitsumfang lohnt sich nicht schon deshalb, weil er wie ein Abo klingt, vor der Wahl des Formats lohnt sich der Blick darauf, welche Aufgaben im Unternehmen tatsächlich anfallen und wie oft sie wiederkehren.

Ein monatliches Format ist meist einfacher, wenn mehrere zusammenhängende Bereiche gleichzeitig wiederkehren. Content muss vorbereitet, Werbung betreut, Seiten der Website geändert und gelegentlich Formulare oder die Weitergabe von Anfragen eingerichtet werden, in dieser Lage zählt nicht der einzelne Auftrag, sondern eine dauerhafte Ordnung zwischen den Anfragen.

Innerhalb dieses Formats wird vorab ein begrenztes Teamvolumen reserviert, neue Arbeit muss deshalb nicht jedes Mal mit einer eigenen Bewertung der ganzen Zusammenarbeit beginnen. Stattdessen werden Priorität, erwartetes Ergebnis, Abhängigkeiten und der Platz der Aufgabe im laufenden Monatsvolumen abgestimmt.

Sind Änderungen selten und ohne Zusammenhang, kann ein Einzelauftrag einfacher sein, ein monatliches Format lohnt sich nicht wegen einer kleinen Anpassung alle paar Monate.

Dasselbe gilt für ein großes Projekt mit einem festen einmaligen Ergebnis. Eine neue Website, eine komplexe Integration oder ein großer Launch kann sich über mehrere Monate in Etappen ziehen, vor der Wahl des Formats lohnt sich trotzdem der Vergleich zwischen Projektangebot und dauerhaftem Modell.

Ein monatliches Volumen bedeutet kein unbegrenztes Kontingent. Ist die verfügbare Kapazität aufgebraucht, rückt die nächste Anfrage weiter oder wird separat abgestimmt, dieses Format funktioniert deshalb dort am besten, wo ein Unternehmen bereit ist, regelmäßig zu priorisieren, statt alles gleichzeitig starten zu wollen.

Zur Prüfung lohnt es sich, die für die nächsten zwei oder drei Monate erwarteten Arbeiten aufzulisten. Kehrt die Liste regelmäßig zu Content, Werbung, Website und verwandten Einstellungen zurück, lohnt sich der Vergleich zwischen dauerhaftem Format und Einzelaufträgen, besteht die Liste aus nur einer einmaligen Arbeit, ist ein Einzelprojekt meist übersichtlicher.

Ein monatliches Format hat auch einen wirtschaftlichen Grund. Arbeitet dasselbe Team über längere Zeit mit einem Unternehmen zusammen und erhält dabei ein regelmäßiges Volumen, muss es nicht vor jeder kleinen Anfrage erneut ein vollständiges Onboarding durchlaufen, Kontext sammeln und ein eigenes Projekt kalkulieren, ein dauerhaftes monatliches Volumen kann sich deshalb günstiger anfühlen, als dieselben Arbeiten beim selben Team einzeln zu beauftragen. Das heißt nicht, dass ein monatlicher Tarif automatisch günstiger ist als jeder Freelancer oder jede Agentur, verglichen werden sollte immer derselbe Umfang und dieselbe Art von Arbeit.

Besonders deutlich wird dieses Format, wenn Aufgaben miteinander zusammenhängen. Content kann in Meta Ads verwendet werden, eine Werbekampagne auf eine neue Seite führen, ein Formular eine Anfrage per API oder Webhook ins CRM übergeben, und die nächste Aufgabe ein bereits bestehendes System betreffen, je mehr Kontext zwischen diesen Arbeiten erhalten bleibt, desto weniger Zeit geht für erneute Erklärungen zu Website, Leistungen, Zugängen und früheren Entscheidungen verloren.

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Porträt von Illia Belichenko, technischer Spezialist bei Illia BizTech
Illia Belichenko

Illia verantwortet den technischen Teil von Illia BizTech: Entwicklung und Weiterentwicklung von Websites, Formulare, Integrationen, Automatisierungen und technischen Support. Er arbeitet daran, dass Website, Content, Werbung und interne Abläufe sinnvoll miteinander verbunden sind und keine unnötige manuelle Arbeit erzeugen.

Die Wahl zwischen monatlichem Format und Einzelaufträgen hängt davon ab, wie sehr die Aufgaben eines Unternehmens zusammenhängen, nicht von einer festen Formel. Illia BizTech schaut zuerst auf die reale Liste der Aufgaben für die kommenden Monate und schlägt erst danach das passende Format vor, statt allen dasselbe Abo zu verkaufen.

Illia BizTech betreut Websites für kleine und mittlere Unternehmen auf Russisch, Deutsch und Englisch, von der ersten Version bis zur laufenden Pflege und SEO-Betreuung. Das Team begleitet das Projekt von der Idee bis zum Launch ohne lange interne Abstimmungswege, sodass die Kundschaft direkt mit den Personen spricht, die den Code schreiben und die Inhalte pflegen, statt über mehrere Zwischenstationen zu warten. Das passt besonders zu Unternehmen, die nach Deutschland ziehen oder den deutschsprachigen Markt erschließen wollen und ihre Aufgabe einmal erklären möchten, nicht bei jedem Gespräch erneut.