Kleinunternehmerin prüft ein Angebot am Laptop im Büro

Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen

Eine Website für ein kleines Unternehmen in Deutschland kostet meist zwischen 3.000 und 25.000 Euro, und diese große Spanne hat einen klaren Grund, das Wort Website deckt völlig unterschiedliche Arbeitsumfänge ab.

Eine einfache Visitenkarten-Website mit fertigem Template, ein paar Fotos und einem Kontaktformular liegt eher am unteren Ende der Spanne, üblich sind 3.000 bis 8.000 Euro, und diese Variante passt, wenn ein Unternehmen im Internet einfach präsent sein will, ohne selbst regelmäßig Inhalte zu pflegen.

Eine Website mit eigenem Design, einem Content-Management-System, das die Kundin oder der Kunde selbst bedienen kann, und mehreren Seitentypen bewegt sich zwischen 10.000 und 25.000 Euro, und den größten Teil dieser Summe kostet meist nicht das Layout, sondern die Struktur der Inhalte, die Anzahl der Sprachen und Integrationen mit CRM oder Buchungsformularen.

Im Festpreis stecken üblicherweise Konzeption der Struktur, Design, Umsetzung, die Übertragung von Texten und Bildern, eine Grundeinrichtung der Formulare und eine gebündelte Korrekturrunde nach der Abnahme. Separat bezahlt werden fast immer die Domain, das Hosting, Stockfotos über das enthaltene Kontingent hinaus und Änderungen nach der Freigabe.

Ein Freelancer ist für denselben Umfang meist günstiger als eine Agentur, weil kein Projektmanagement und kein Team finanziert werden müssen, dafür trägt er das gesamte Projekt allein, und wird er krank oder ist mit anderen Aufträgen ausgelastet, verschiebt sich der Termin ohne Ausweichmöglichkeit. Eine Agentur ist teurer, gerade weil dahinter ein Team steht und einzelne Personen ersetzbar sind.

Eine fertige Website läuft nicht ohne Betreuung weiter, und das ist ein eigener Kostenpunkt, der bei der Auswahl des Anbieters oft übersehen wird. Die monatliche Betreuung, die Updates des Systems, Backups, Sicherheitsprüfungen und kleinere Anpassungen umfasst, kostet je nach Umfang der Website meist zwischen 49 und 399 Euro im Monat.

Um zwei Angebote fair zu vergleichen, lohnt sich der Blick nicht auf die Endsumme, sondern darauf, was diese Summe konkret enthält. Dieselbe Seitenzahl kann völlig unterschiedliche Arbeit verbergen, je nachdem, ob ein Angebot nur fertige Baukastenblöcke vorsieht oder ein eigenes Design für die konkrete Marke.

Ein Angebot deutlich unter der marktüblichen Spanne bedeutet meist eines von drei Dingen. Entweder ist die Betreuung nach dem Launch nicht eingerechnet, oder es wird ein fertiges Template ohne Anpassung an die Inhalte des Unternehmens genutzt, oder ein Teil der Arbeit wird am Ende zusätzlich berechnet.

Nicht jedes Unternehmen braucht ein vollständiges Content-Management-System. Wird die Website höchstens ein paar Mal im Jahr geändert, ist eine statisch gebaute Seite günstiger und schneller, ein vollwertiges CMS lohnt sich dagegen, wenn regelmäßig eigene Texte, Neuigkeiten oder ein Leistungskatalog gepflegt werden sollen.

Bei der Wahl des Anbieters lohnt es sich, nicht nur den Preis zu erfragen, sondern auch, was nach dem Launch passiert, wer für Updates zuständig ist und wie viele Korrekturen im ersten Monat enthalten sind. Genau diese Bedingungen entscheiden meist darüber, ob der Preis auch ein halbes Jahr nach dem Start noch stimmig wirkt.

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Porträt von Illia Belichenko, technischer Spezialist bei Illia BizTech
Illia Belichenko

Illia verantwortet den technischen Teil von Illia BizTech: Entwicklung und Weiterentwicklung von Websites, Formulare, Integrationen, Automatisierungen und technischen Support. Er arbeitet daran, dass Website, Content, Werbung und interne Abläufe sinnvoll miteinander verbunden sind und keine unnötige manuelle Arbeit erzeugen.

Der tatsächliche Preis einer Website hängt nicht von der Seitenzahl ab, sondern davon, was ein Unternehmen wirklich braucht. Manchem reicht eine Visitenkarte mit Kontakt und Leistungen, andere brauchen eine Seite mit Formularen und Terminbuchung, wieder andere einen vollständigen Onlineshop mit Zahlungsabwicklung, und dahinter stecken völlig unterschiedliche Arbeitsumfänge. Illia BizTech beginnt jedes Projekt mit einem Gespräch über die Aufgabe, nicht mit einer Preisliste von der Stange, und nennt danach eine konkrete Summe für den konkreten Umfang. Gerade für kleine Unternehmen in Deutschland zählt das, weil das Budget für die Website oft begrenzt ist und die falsche Wahl des Dienstleisters teurer wird als die Website selbst.

Illia BizTech betreut Websites für kleine und mittlere Unternehmen auf Russisch, Deutsch und Englisch, von der ersten Version bis zur laufenden Pflege und SEO-Betreuung. Das Team begleitet das Projekt von der Idee bis zum Launch ohne lange interne Abstimmungswege, sodass die Kundschaft direkt mit den Personen spricht, die den Code schreiben und die Inhalte pflegen, statt über mehrere Zwischenstationen zu warten. Das passt besonders zu Unternehmen, die nach Deutschland ziehen oder den deutschsprachigen Markt erschließen wollen und ihre Aufgabe einmal erklären möchten, nicht bei jedem Gespräch erneut.